Nord-Stream 1-Blockade
Ab dem 11. Juli wird die Pipeline für normalerweise zwei Wochen (bis 21.Jul.) regulär gewartet; es fließt kein Gas. Es gibt in der Politik die Vermutung, dass damit der Gasimport aus Russland zum Erliegen kommen könnte.
Ab dem 11. Juli wird die Pipeline für normalerweise zwei Wochen (bis 21.Jul.) regulär gewartet; es fließt kein Gas. Es gibt in der Politik die Vermutung, dass damit der Gasimport aus Russland zum Erliegen kommen könnte.
„Die aktuelle Krise wird nicht in wenigen Monaten vorübergehen. Wir stehen vor einer historischen Herausforderung”, zitiert BILD Bundeskanzler Olaf Scholz von heute Nachmittag. Anlass war der Auftakt zur so geannten Konzertierten Aktion von Regierung, Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften.
Nach Angaben der DekaBank setzte sich der Erdgasverbrauch im vergangenen Jahr so zusammen (in Prozent): Industrie 37, Gewerbe, Handel, Dienstleistungen 13, Strom 12, Fernwärme 7, Haushalte 31.
Das Badeschiff Berlin, das Meerwasserfreibad Dornumersiel und das Opelbad Wiesbaden – mit finnischer Sauna – empfiehlt die Zeitschrift „Für Sie” in diesem Sommer als schönste Freibäder Deutschlands.
Wirtschaftsminister Robert Habeck hat am Donnerstag die Alarmstufe des Gastnotfallplans ausgerufen. Die damit verbundene Preisanpassungsklausel wurde noch nicht aktiviert. Habeck: „Wir sind in einer Gaskrise. Gas ist ab sofort ein knappes Gut.” Derzeit ist aber die Versorgungssicherheit gewährleistet. Ob das auch ab dem 11. Juli gewährleistet ist, wenn die Pipeline Nord Stream 1 für circa zehn Tage komplett ausfällt.
Laut einer Umfrage des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) können 60 Prozent der Unternehmen ihre höheren Kosten an ihre Kunden weiterreichen.