Deutschland ausgeschieden

Trotz eines 4:2 Sieges gegen Costa Rica hat Deutschland bei der Fußball-WM in Katar die Play-offs nicht erreicht. Der Grund: Japan besiegte Spanien überraschend mit 2:1. Am Freitagabend kehrte die Nationalmannschaft – aber nicht alle Spieler – nach Deutschland zurück. Nur 17,43 Millionen Zuschauer sahen das „Endspiel“, nicht mitgerechnet die Live-Zuschauer in der ARD-Mediathek und beim Telekom Streaming-Dienst Magenta-TV.

Im zweiten Gruppenspiel hatte die deutsche Fußballnationalmannschaft ein 1:1 gegen Spanien erzielt; 17,05 Millionen Zuschauer hatten das Spiel im ZDF verfolgt. Zum Auftakt hatte das Team von Trainer Hansi Flick gegen Japan mit 1:2 verloren; nur 9,23 Millionen Menschen hatten am TV zugeschaut.

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hatte ihr weitläufiges Basecamp im luxuriösen Zulal Wellness Resort in Al-Ruwais. Das auf Gesundheit und Wellness spezialisierte Zulal Wellness Resort, 120 Kilometer nördlich von Katars Hauptstadt Doha in Meernähe gelegen, wurde im März 2022 eröffnet. Allein 150 Mitarbeiter hat der großzügige Wellnessbereich, unter anderem mit Sauna, Dampfräumen, Hamam, Kältekammern und 64 Treatment-Räumen ausgestattet. Das günstigste Zimmer im Zulal kostet an die 800, die teuerste all inclusive Suite 22.000 Euro pro Nacht. Resort-Manager ist der gebürtige Dortmunder und Fan von Borussia Dortmund, Holger Glaser, der an ein „Wintermärchen“ geglaubt hatte.

Die Fußball-WM in Katar dauert noch bis zum bis zum Finale am 18. Dezember; die Gesamt-Investitionskosten für das Mega-Projekt werden auf 300 Milliarden US-Dollar geschätzt. Das Turnier gilt, zumindest in Deutschland und einigen anderen europäischen Ländern, als hoch umstritten. Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt plus zwei Stunden.

www.zulal.com

https://www.fifa.com/fifaplus/de/tournaments

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Inflation sinkt leicht

Im November hat die Inflation leicht nachgegeben und liegt jetzt bei zehn Prozent. Der „Silberstreif am Horizont“ bedeutet aber nach Expertenmeinung keine Entwarnung, da die Preise besonders bei Energie und Lebensmittel volatil sind.

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Energiekosten-Härtefallhilfen

Kleine und mittelgroße energieintensive Unternehmen sollen in besonderen Härtefallen zusätzliche finanzielle Unterstützung erhalten können, wenn hohe Energiepreise trotz der eingezogenen Preisbremsen ihre Existenz gefährden. Der von den Wirtschaftsministerinnen und -minister der Länder am Freitag erarbeitete Vorschlag wird wahrscheinlich am 8. Dezember dem Bundeskanzler und den Ministerpräsidenten bei ihrer nächsten gemeinsamen Konferenz vorgelegt. Die Länder wollen bei positiver Beschlussfassung das Procedere der Antragstellung und Abwicklung managen. Details müssen noch geklärt werden. Weitere Entlastungen für kleine energieintensive Betriebe sind noch in der Diskussion.

Unterdessen warnt die CDU davor, dass die in Aussicht gestellten finanziellen Hilfen nicht rechtzeitig bei den betroffenen Unternehmen ankommen.

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Movie Sauna Herbal Cup

Ein gut zweinhalb Minuten dauerndes Movie als filmische Zusammenfassung des diesjährigen Sauna Herbal Cup Finales im Aquapalace Prag (Tschechien) ist  auf Facebook Watch zu sehen. Erstellt wurde es von Wellness Multimedia, einem polnischen Unternehmen, das auf Foto-, Video- und Eventmarketing spezialisiert ist. Auch die Bekanntgabe der Gewinner ist auf Facebook Watch als Live-Aufzeichnung zu sehen; Fotostrecken des viertägigen Wettbewerbs gibt es unter Facebook Sauna Herbal Cup.

https://fb.watch/h4c1gNLz7O/

www.wellness-multimedia.com

www.saunaherbalcup.eu

 

 

Gesetzentwürfe Preisbremsen

Nach dem am Freitag vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf soll die Gaspreisbremse bereits (rückwirkend) ab Januar 2023 gelten und bis April 2024 in Kraft bleiben, analog die Fernwärme- und Strompreisbremse. Für den Monat Dezember 2022 gibt es eine einmalige Abschlagszahlung.

Kleine und mittlere Unternehmen sowie Haushalte sollen demzufolge für 80 Prozent ihres Verbrauchs einen garantierten Gas-Bruttopreis von zwölf Cent je Kilowattstunde bekommen; für die restlichen 20 Prozent gilt der Vertragspreis. Für Fernwärme gilt ein garantierter Brutto-Preis von 9,5 Cent und beim Strom greift die Bremse bei 40 Cent analog. Für die Industrie sollen für 70 Prozent ihres bisherigen Verbrauchs sieben Cent netto anfalllen, bei Fernwärme 7,5 Cent und beim Strom 13 Cent. Alles bezogen auf den Verbrauch im Vergleichsjahr 2021.

Die finalen parlamentarischen Beratungen im Bundestag und dann im Bundesrat sollen im Dezember erfolgen.

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