Preiserhöhungen

Seit Jahresbeginn erfolgt eine neue „Welle“ von zum Teil deftigen Preiserhöhungen in vielen Sauna- und Wellnessanlagen. An dieser Stellschraube wird derzeit am häufigsten gedreht.  Sonst läuft der Betrieb im allgemeinen wie „vor Corona“, wenngleich die Auslastung noch nicht die gleiche wie früher ist.

www.sauna-wellness-update.de

Frühere Merkel-Sauna bleibt zu

Ab kommenden Montagmorgen, 9. Januar, ist das in den beiden letzten Jahren für 2,3 Millionen Euro (energetisch) sanierte Hallenbad im Ernst-Thälmann-Park in Berlin Prenzlauer Berg wieder geöffnet. Geschlossen bleibt aber die Saunaanlage, wie alle der landeseigenen Berliner Bäder-Betriebe weiterhin auf unbestimmte Zeit. Als Grund werden die Energie-Sparvorgaben des Senats genannt.  (s. auch SISU v. 2. Okt, 2022)

Im früheren Thälmann-Park-Bad soll Bundeskanzlerin a.D. Angela Merkel am Donnerstag, 9. November1989 als 35-jähriger Stammgast „Sauna-Angela“ am Abend des Mauerfalls wie gewohnt sauniert haben.

www.morgenpost.de

www.berliner-abendblatt.de

www.berlinerbaeder.de

Sechs Monate vabali spa Hamburg

Vor einem halben Jahr wurde das vabali  spa Hamburg in Glinde im Kreis Storman (Schleswig-Holstein) eröffnet. Seitdem gab es circa 80.000  Eintritte – an manchen Tagen circa 1.000 und insgesamt mehr als erwartet. Die durchschnittliche Auslastung des angegliederten 80 Zimmer Hotels liegt bei 68 Prozent. Die Gäste kommen aus Hamburg, aus der Region aber auch von weit her. Geschäftsführer ist, wie im vabali spa Berlin, Cornelius Riehm. Eigentümer sind die Brüder Markus und Stephan Theune von Theunespa Management in Köln (Nordrhein-Westfalen). Das dritte vabali spa ist in Düsseldorf, ein weiteres soll es in Olching bei München geben. Der Jahresumsatz der Wellnessgruppe, zu der auch die Claudius Therme und das Neptunbad in Köln gehören, wird mit circa 60 Millionen Euro angegeben. (s. SISU v. 30.10., 8.10. und 22.6.)

www.shz.de

www.abendblatt.de

www.vabali.de

www.theunespa.de

Fördermittel für AQUA MARIEN

17,9 Millionen Euro Fördermittel vom Freistaat Sachsen und vom Bund aus dem Förderprogramm der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) erhält das Freizeit- und Erlebnisbad AQUA MARIEN in Marienberg im Erzgebirge. Gedacht ist die finanzielle Zuwendung für die geplante bauliche, technische und energetische Modernisierung und Erweiterung in den nächsten Jahren, bis 2026.  Geplant wird  – einschließlich Eigenanteil – mit einem Investitionsvolumen von knapp 21,7 Millionen Euro. Auch der Saunabereich wird überholt; vorgesehen sind eine Eventsauna und ein Infinity Pool. Kürzlich feierte „Sachsens größte Wasserwelt“ ihr 25-jähriges Bestehen; 280.000 Gäste kommen jährlich. Die Anlage ist bei (Tages-)Touristen beliebt, auch aus dem angrenzenden Tschechien.

www.tag24.de

www.medienservice.sachsen.de

www.aquamarien.de

 

Neu: Turmsauna im monte mare Kreuzau

Am zweiten Weihnachtsfeiertag, Montag, 26. Dezember, können Gäste des monte mare Kreuzau im Kreis Düren (Nordrhein-Westfalen) „die höchste freistehende Sauna Deutschlands“ erstmalig besuchen. Die offizielle Eröffnung, unter anderem mit den monte mare Geschäftsführern Herbert und Patrick Doll, war am 20. Dezember. Die 60 qm Turmsauna in zehn Metern Höhe auf einer Rundsäule bietet Platz für 50 Personen und bei 75 Grad Celsius einen unverstellten Panoramablick auf das Naherholungsgebiet Rureifel. Sie soll sich deshalb auch zum touristischen Highlight entwickeln. Die Investitionskosten sollen bei 700.000 Euro liegen.

Die Anlage in Kreuzau gehört zur Betriebsgesellschaft monte mare in Rengsdorf (Rheinland-Pfalz), „Deutschlands größter Betreiber von Freizeitbad-, Sauna- und Wellnessanlagen“. „Pause vom Alltag“: Im letzten Jahr besuchten über 3,2 Millionen Gäste die zehn monte mare Anlagen; mehr als 1.000 Mitarbeiter waren dort beschäftigt.

www.aachener-zeitung.de

www.lifepr.de

www.monte-mare.de/kreuzau

www.monte-mare.de

Banjahaus Vollbrand

Die Polizei im niedersächsischen Winsen (Luhe) ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung. Die Schadenhöhe ist bislang nicht bekannt.

Bei Reinigungsarbeiten im 100 qm Banjagebäude im Sauna-Außenbereich des wegen Revision geschlossenen Freizeitbades „Die Insel“ kam es Mitte Dezember in der Mittagszeit im Ofenbereich der Banja zu einem Brand. Dieser erfasste nach und nach das ganze acht mal sechs Meter große Blockbohlen-Gebäude, trotz des massiven Einsatzes von 70 Feuerwehrleuten. Personen kamen nicht zu Schaden. Betreiber des Freizeitbades Die Insel, das ab 27. Dezember wieder geöffnet ist, sind die örtlichen Stadtwerke.

www.abendblatt.de

www.pi-wl.polizei-nds.de

www.ff-wl.de

www.freizeitbad-die-insel.de

 

 

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