„Nackt in der Botschaft: Finnlands Sauna-Diplomatie entzückt Washington“

Das Schweizer Nachrichtenportal Watson hat kürzlich über das monatliche Eventformat „Diplomatic Sauna Society“am Beispiel der finnischen Botschaft in  Washington berichtet und sich dabei auf einen Artikel in der New York Times bezogen. Auch in Berlin, London und Tokyo soll es laut Watson ähnliche Saunatreffen – geschlechtergetrennt – geben.

https://www.watson.ch/international/finnland/534477763-nackt-in-der-botschaft-finnlands-sauna-diplomatie-entzueckt-washington

https://foreignpolicy.com/2023/04/04/finland-diplomatic-sauna-society-soft-power

Reminder: Silvretta Therme Ischgl/Tirol in Kürze

SISU Throwback v. 21. Mrz 2023

Am 8. Dezember 2022 öffnete die Silvretta Therme Ischgl in Tirol (Österreich) erstmals für Besucher. Die Kosten für das Großprojekt belaufen sich auf circa 75 Millionen Euro. Der Multikomplex wird mit Erdwärme beheizt. Die Silvrettaseilbahn AG ist Bauherr und Betreiber. Touristisch wird angestrebt, Ischgl mit der Therme als Ganzjahresdestination zu etablieren.

Innovativ ist das dynamische Preissystem: Der so genannte Ab-Preis orientiert sich an der Nachfrage und der Auslastung. Ein Algorithmus passt ihn einmal täglich an. Je nach Auslastung kann es dann zu (höheren) „Flex-Preisen“ kommen.

Rob Keijzer, dreimaliger Aufgussweltmeister 2014, 2015 und 2016, aus den Niederlanden, teilt auf Facebook die Nachricht, dass er mit TOWELL in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Unternehmen devine wellness & spa international das Licht & Sound System der Erlebnissauna der Silvretta Therme konzipiert hat. Ein Reel vermittelt einen atmophärischen Eindruck.

https://www.facebook.com/rob.keijzer.37/

https://www.towell.nl/dmx-e/

https://www.facebook.com/devinewellnessundspa/

http://www.devine.at/

https://tirol.orf.at/stories/3183846/

www.sn.at

www.silvrettatherme.at

https://de-de.facebook.com/silvrettatherme/

 

 

„Aufguss Roots Academy – Meister der Sauna“

SISU Recap v. 17. Juli: Die Vielfalt der Aus- und Fortbildungsangebote im Sauna-und Wellnessbereich wird immer größer. Wer einen Namen hat als Unternehmen/Institution oder als Einzelperson, wirbt national und international um zahlungskräftige Kunden. Die Nachfrage ist da, aber der „Kuchen“ wird auf Dauer nicht groß genug für alle sein. Es ist somit auch ein Wettbewerb um Marktanteile und ein Ausleseprozess in einem weitgehend unreglementierten Freizeitsegment. Aber nicht nur das: Auf diese Weise werden sukzessive neue Standards gesetzt und althergebrachte – auch bewährte und begründete – Bastionen geschliffen.  Immer mehr bestimmt ein vermeintlich hipper Lifestyle das Geschehen, gesundheitliche Aspekte und über Jahrzehnte gewachsene Traditionen müssen zunehmend einer woken „Wellnesskultur“ weichen.

Ein Beipiel dafür ist die – expansive – Aufguss Roots Academy aus der Schweiz „mit fünf Standorten in über drei Länderen“.

https://aufgussroots-magazin.ch/schweiz/aufguss-roots-academy-meister-der-sauna/

Freizeit-Monitor 2023: Wellness bleibt „Special interest“

Stiftung für Zukunftsfragen 2023: Wellness „boomt“ als Special interest-Aktivität

SISU v. 30. März 2023: Laut einer repräsentativen Umfrage der Stiftung für Zukunftsfragen nutzen immer mehr Menschen Sauna, Massagen sowie Spa-und Wellnessangebote zur Entspannung. Knapp 20 Prozent, insbesondere junge Leute, Paare und Großstädter gönnen sich auf diese Weise mindestens einmal im Monat eine regenerierende Auszeit. Ein wachsendes Gesundheits- und Körperbewusstsein trägt zu diesem special interest-Boom bei. Mit einer weiteren Ausdifferenzierung der Angebote ist zu rechnen, wobei ganzheitliche Erlebnisse stärker in den Fokus rücken werden.

ANMERKUNG

Als Quelle für die Ergebnisse wird der Freizeitmonitor 2022 genannt. Aktuelle Phänomene wie Betriebs(teil)schließungen, hohe Energiekosten, Personal- und Fachkräftemangel und Preissteigerungen (Inflation)  und deren Auswirkungen auf das Gäste- bzw. Kundenverhalten werden nicht thematisiert. (Gen.)

www.stiftungfuerzukunftsfragen.de

Freizeitmonitor 2022

SISU v. 2. Oktober 2022: Seit 40 Jahren gibt es den vielbeachteten „Freizeitmonitor“ als repräsentative Bevölkerungsbefragung zum Freizeitverhalten der Deutschen zwischen 18 und 74 Jahren. Danach nutzen nur sechs von 100 Befragten wöchentlich nicht näher definierte „Wellnessangebote“, 18 einmal im Monat, 43 einmal im Jahr und 33 Prozent gar keins. Daraus lässt sich ablesen, dass Wellness zuallererst ein Hobby für eine Minderheit ist, „special interest“. Immerhin 53 tun aber wöchentlich etwas für ihre Gesundheit. Für die meisten spielt sich Freizeit, oftmals subjektiv mit Stress verbunden, medial zuhause ab.

www.freizeitmonitor.de

www.stiftungfuerzukunftsfragen.de

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