Klaus Müller

„Wir haben viel Gas gespeichert, aber der Winter kann lange dauern“, sagte der Chef der Bundesnetzagentur, Klaus Müller (Grüne), angesichts erstmals wieder leicht gesunkener Gas-Speicherstände. Er appellierte an Unternehmen und Bürger: „Um eine Gas-Mangellage zu vermeiden, müssen wir Gas sparen.“ Die gegenwärtig gespeicherte Gasmenge reiche für neun bis zehn Wochen, sagte Müller in einem Spiegel-Interview.

www.n-tv.de

www.spiegel.de

Interview Martin Niederstein

Das Regionalblatt Badische Zeitung aus Freiburg – Auflage 122.000 Expl. – hat ein Interview veröffentlicht mit Martin Niederstein, seit knapp zwei Jahren Geschäftsführer des Deutschen Sauna-Bundes. Seine Kernaussage: „Saunabaden ist kein Luxus.“  Anlass für das Gespräch war der 18. Internationale Sauna Kongress parallel zur interbad-Messe Ende Oktober in Stuttgart.

Niederstein stellte dabei die gesundheitlichen Vorteile regelmäßigen Saunabadens heraus. Zur Frage, ob die Sauna überhaupt in die Energiekrise passe, bezog der Verbandsgeschäftsführer klar Stellung: „Dahinter steht der falsche Gedanke, Saunabaden sei Luxus und elitär…Manche diskutieren schon über Sauna-Scham…Öffentliche Saunaanlagen sollen und werden solidarisch ihren Anteil zum gesteckten Einsparziel von 20 Prozent beitragen. Die stereotype Forderung nach vollständiger Schließung empfinde ich als unausgewogen.“ Niederstein bezog sich dabei auf den Vorschlag von Daniel Günther (CDU), Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Saunaanlagen in Hotels sollten im Winter freiwillig geschlossen werden.

Die derzeitige Situation in den öffentlichen Saunabetrieben wertete Niederstein als „teilweise dramatisch“. Die Energiepreise hätten sich für einige Betreiber bis um das Zehnfache erhöht. Dazu kämen starke Kostensteigerungen im Personalbereich. Die Gäste schauten vermehrt aufs Geld. Ein Drittel der Betriebe rechne mit sinkenden Besucherzahlen – im Vergleich zum ohnehin schwierigen Corona-Jahr 2021. Wenn es schlecht laufe, könnten mehr als 100 Anlagen ihre Existenz verlieren.

www.badische-zeitung.de/saunabaden-ist-kein-luxus

Hotellerie

Auch in der Hotellerie ist die Perspektive durch Corona und Ukraine-Krieg verhalten. Der Glaube an Economy-Hotels und an das Tourismus- und Freizeitsegment scheint  ungebrochen zu sein: „Reisen gehören inzwischen zur Leisure-DNA der Bevölkerung.“  Das geht aus dem Hotelinvestment-Barometer von HospitalityInside und Union Investment hervor.

Als besonders widerstandsfähig werden die Segmente Budget, Economy und Luxus hervorgehoben. Voll-Hotels, auch mit Fitness und Wellness, tun sich schwerer.

www.tageskarte.io

https://realestate.union-investment.com/de

Interview Prof. Michalsen

Zum Thema „gesundes Altern“ hat WELT mit Prof. Andreas Michalsen gesprochen, seit 2009 Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel- Krankenhaus Berlin und Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin.

Michalsens These: Zehn Jahre mehr gesunde Lebenszeit bei entsprechender Anpassung des Lebenswandels. Dazu gehörten auch Temperaturreize, etwa Kältekammern, kaltes Duschen oder Saunagänge.  „Die kraftvollsten Anti-Aging-Mechanismen sind immer noch Fasten, Bewegung, Temperaturreize und Schlaf.“ Man müsse aus der Trägheit des Alltags herauskommen: „Dabei können eine kalte Dusche, Eisbaden, Sauna oder nachfolgend kaltes Baden sehr gut helfen.“ In der Sauna setze man den Körper erst der Wärme aus, dann der Abkühlung und dem Tauchbecken. „Es kommt auf das Wechselspiel an.“ Gesundheit sei am Ende Lebensfreude und auch Freiheit.

www.welt.de

www.prof-michalsen.de

www.naturheilkunde.immanuel.de/andreas-michalsen

https://epidemiologie.charite.de/metas/person/person/address_detail/prof_dr_med_andreas_michalsen

Zitat des Tages

„Wir haken uns unter und wir lösen die Probleme unseres Landes gemeinsam.“

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD)  nach den Bund-Länder Beratungen am Mittwoch. Auch für kleine und mittlere Unternehmen sowie Stadtwerke sind Entlastungsmaßnahmen bei der Abfederung der stark gestiegenen Energiepreise  bei Gas, Fernwärme und Strom geplant. Das Geld dafür soll aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds kommen.

Das Beschluss-Papier dazu hat BILD+ am Mittwochabend veröffentlicht.

www.boersen-zeitung.de

www.bild.de

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