Energiepreisbremsen

Nach dem Bundestag hat am Freitag auch der Bundesrat die vorgesehenen „Energiepreisbremsen“ gebilligt. Kleine und mittlere Unternehmen sowie Privathaushalte sollen damit bei Gas, Strom und Fernwärme teilweise entlastet werden, aber auch große Industrieunternehmen. Die Maßnahmen sollen ab 2023 greifen.

Unterdessen sieht Bundeskanzler Scholz auch im Winter 2023/24 keine Gasknappheit, „wenn nichts Unvorhergesehenes passiert“. Derzeit sind die deutschen Gasspeicher zu 90,2 Prozent gefüllt, sinken aber bedingt durch das kalte Wetter. Künftig soll das Gas, das vor dem Ukraine-Krieg zu 55 Prozent aus Russland bezogen wurde, vornehmlich aus Norwegen, aus den USA, der Golfregion und aus den Niederlanden kommen – zu deutlich höheren Preisen.

Morgen, Samstag, soll das erste von vier/fünf schwimmenden Terminals für Flüssigerdgas (LNG) im niedersächsischen Wilhelmshaven eröffnet werden und in Kürze, am 22. Dezember, in Betrieb gehen. Nachtrag: Bereits am 21. Dezember war dies der Fall.

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Erneuter Appell zum Gassparen

Zur Zeit liegen die Einsparungen nur noch bei 13 statt der für nötig befundenen 20 Prozent. Das sagte der Chef der Bundesnetzagentur, Klaus Müller (Grüne) in einem Interview mit dem Berliner Tagesspiegel. Müller appellierte erneut, die Sparanstrengungen den ganzen Winter über aufrechtzuerhalten. Derzeit sind die Speicher zu 95,5 Prozent gefüllt. Laut dem Verein Initiative Energien speichern (INES) kommt Deutschland gut durch den Winter 2022/23, sofern es keine extrem niedrigen Temperaturen gibt. Gasmangellagen sind deshalb „äußerst unwahrscheinlich“ aber nicht völlig auszuschließen.

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Soleo Heilbronn

Ab dem 5. Januar 2023 wird Saunaanlage im Freizeit- und Solebad Soleo Heilbronn (Baden-Württemberg) nach wochenlanger Schließung wieder geöffnet. Die Soleo Sauna ist dann von Donnerstag bis Sonntag in Betrieb. Als Begründung geben die Stadtwerke „die momentane Stabilisierung der Gasversorgung“ an.  Zum Jahreswechsel werden außerdem die Tarife „angepasst“.

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Adventsumsätze

Bis zum dritten Advent verzeichnet der Handel insgesamt eine eher durchwachsene Umsatz-Bilanz. Allerdings setzt sich bei vielen Unternehmen ein positiver Trend fort, meldet der Handelsverband HDE. www.ard-text.de

Kurzarbeitergeld

Am kommenden Mittwoch, 14.12., soll die Verlängerung des vereinfachten Zugangs zum Kurzarbeitergeld vom Bundeskabinett beschlossen werden. Diese Regelung gilt dann bis Ende Juni 2023. Während der Lockdowns in der Corona-Pandemie waren bis zu sechs Millionen Beschäftigte von Kurzarbeit betroffen. Derzeit gilt die Lage am Arbeitsmarkt als vergleichsweise stabil.

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