Bäderhaus Bad Kreuznach

Für 2023 wird ein Defizit von 3,4 Millionen Euro für das Bäderhaus und die crucenia thermen erwartet. Hinzu kommen steigende Aufwendungen für Energie und – Corona bedingt – zurückgegangene Gästezahlen. Die Stadtpolitik sieht sich damit im Rahmen ihrer Haushaltsberatungen konfrontiert. Die Rhein-Zeitung Oeffentlicher Anzeiger titelte: „Angst vor einem touristischen Kahlschlag. Was passiert, wenn Bäderhaus und crucenia thermen wirklich schließen?“ In dieser finanziellen Gemengelage könnte ein privater Betreiber für das Bäderhaus bei einem entsprechendenden Gästeaufkommen ab 70.000 Gäste per anno eine betriebswirtschaftliche Alternative darstellen.

Bäderhaus und crucenia thermen gehören zur „Badgesellschaft“, die widerum zur Unternehmensgruppe Kreuznacher Stadtwerke, ebenso wie die Konzern-Muttergesellschaft BGK Gesellschaft für Beteiligungen und Parken in Bad Kreuznach.

www.rhein-zeitung.de

www.kreuznacherstadtwerke.de

Konsum-Umfrage

Kleidung, Urlaub, Freizeitaktivitäten und Restaurantbesuche: Daran wollen die Verbraucher in Deutschland sparen, wenn eine wirtschaftliche Rezession eintreten sollte, ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Jedes dritte Unternehmen würde in diesem Fall die Preise erhöhen.

www.boersen-zeitung.de

Klaus Müller

„Wir haben viel Gas gespeichert, aber der Winter kann lange dauern“, sagte der Chef der Bundesnetzagentur, Klaus Müller (Grüne), angesichts erstmals wieder leicht gesunkener Gas-Speicherstände. Er appellierte an Unternehmen und Bürger: „Um eine Gas-Mangellage zu vermeiden, müssen wir Gas sparen.“ Die gegenwärtig gespeicherte Gasmenge reiche für neun bis zehn Wochen, sagte Müller in einem Spiegel-Interview.

www.n-tv.de

www.spiegel.de

Interview Martin Niederstein

Das Regionalblatt Badische Zeitung aus Freiburg – Auflage 122.000 Expl. – hat ein Interview veröffentlicht mit Martin Niederstein, seit knapp zwei Jahren Geschäftsführer des Deutschen Sauna-Bundes. Seine Kernaussage: „Saunabaden ist kein Luxus.“  Anlass für das Gespräch war der 18. Internationale Sauna Kongress parallel zur interbad-Messe Ende Oktober in Stuttgart.

Niederstein stellte dabei die gesundheitlichen Vorteile regelmäßigen Saunabadens heraus. Zur Frage, ob die Sauna überhaupt in die Energiekrise passe, bezog der Verbandsgeschäftsführer klar Stellung: „Dahinter steht der falsche Gedanke, Saunabaden sei Luxus und elitär…Manche diskutieren schon über Sauna-Scham…Öffentliche Saunaanlagen sollen und werden solidarisch ihren Anteil zum gesteckten Einsparziel von 20 Prozent beitragen. Die stereotype Forderung nach vollständiger Schließung empfinde ich als unausgewogen.“ Niederstein bezog sich dabei auf den Vorschlag von Daniel Günther (CDU), Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Saunaanlagen in Hotels sollten im Winter freiwillig geschlossen werden.

Die derzeitige Situation in den öffentlichen Saunabetrieben wertete Niederstein als „teilweise dramatisch“. Die Energiepreise hätten sich für einige Betreiber bis um das Zehnfache erhöht. Dazu kämen starke Kostensteigerungen im Personalbereich. Die Gäste schauten vermehrt aufs Geld. Ein Drittel der Betriebe rechne mit sinkenden Besucherzahlen – im Vergleich zum ohnehin schwierigen Corona-Jahr 2021. Wenn es schlecht laufe, könnten mehr als 100 Anlagen ihre Existenz verlieren.

www.badische-zeitung.de/saunabaden-ist-kein-luxus

Hotellerie

Auch in der Hotellerie ist die Perspektive durch Corona und Ukraine-Krieg verhalten. Der Glaube an Economy-Hotels und an das Tourismus- und Freizeitsegment scheint  ungebrochen zu sein: „Reisen gehören inzwischen zur Leisure-DNA der Bevölkerung.“  Das geht aus dem Hotelinvestment-Barometer von HospitalityInside und Union Investment hervor.

Als besonders widerstandsfähig werden die Segmente Budget, Economy und Luxus hervorgehoben. Voll-Hotels, auch mit Fitness und Wellness, tun sich schwerer.

www.tageskarte.io

https://realestate.union-investment.com/de

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