Ausblick auf Wirtschaftsentwicklung

In einem Gast-Beitrag für WELT benennt Prof. Marcel Fratzscher, Präsident des in Berlin ansässigen Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW)  fünf Risiken für die Wirtschaftsentwicklung  2023. Obwohl die meisten Konjunkturprognosen allenfalls ein Jahr der Stagnation vorhersagten, seien die Krisenherde in der Vergangenheit selten so vielfältig gewesen.

Eine konventionelle oder gar atomare Eskalation des Krieges in der Ukraine könnte die europäische Wirtschaft in eine schwere Rezession oder Depression treiben. Das zweite Risiko wird in einer realen Gas- und Energieknappheit in Deutschland und Europa gesehen. Hierbar könnte es zu negativen Kaskadeneffekten kommen. Unterbrechungen in den globalen Lieferketten etwa durch die gegenwärtige massive Covid-19 Welle in China markieren das dritte Risiko. Ein erneuter Einbruch des globalen Handels ist Risko vier, was insbesondere für Deutschland ungünstige Folgen hätte. Fünftes Risiko ist die Inflation und der damit einhergehende Kaufkraftschwund mit erheblichen Auswirkungen auf den Konsum aber auch auf die Unternehmen. Die soziale Spaltung der Gesellschaft könnte sich dadurch verstärken.

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Zitat des Tages

„Die Stimmung im Mittelstand ist gedrückt.“

Reinhold von Eben-Worlée, Präsident des Verbandes der Familienunternehmer. Die Gründe: Ukraine-Krieg, wachsende Bürokratie durch Berichtspflichten, Verkrustung des Arbeitsrechts, Anstieg der Sozialabgaben. Inflation, Anstieg der Energiekosten, Angst vor Steuererhöhungen und Fachkräftemangel. Von Eben-Worlée: Aus der Zeitenwende muss eine Aufbruchstimmung werden.

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Neu: Turmsauna im monte mare Kreuzau

Am zweiten Weihnachtsfeiertag, Montag, 26. Dezember, können Gäste des monte mare Kreuzau im Kreis Düren (Nordrhein-Westfalen) „die höchste freistehende Sauna Deutschlands“ erstmalig besuchen. Die offizielle Eröffnung, unter anderem mit den monte mare Geschäftsführern Herbert und Patrick Doll, war am 20. Dezember. Die 60 qm Turmsauna in zehn Metern Höhe auf einer Rundsäule bietet Platz für 50 Personen und bei 75 Grad Celsius einen unverstellten Panoramablick auf das Naherholungsgebiet Rureifel. Sie soll sich deshalb auch zum touristischen Highlight entwickeln. Die Investitionskosten sollen bei 700.000 Euro liegen.

Die Anlage in Kreuzau gehört zur Betriebsgesellschaft monte mare in Rengsdorf (Rheinland-Pfalz), „Deutschlands größter Betreiber von Freizeitbad-, Sauna- und Wellnessanlagen“. „Pause vom Alltag“: Im letzten Jahr besuchten über 3,2 Millionen Gäste die zehn monte mare Anlagen; mehr als 1.000 Mitarbeiter waren dort beschäftigt.

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www.lifepr.de

www.monte-mare.de/kreuzau

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Zehn Jahre Emser Therme – ein Jahr Thermenhotel

Vor zehn Jahren, im Dezember 2012, wurde die Emser Therme im Heilkurort und UNESCO Weltkulturerbe Bad Ems (Rheinland-Pfalz) eröffnet, im November 2021 folgte – durch einen Bademantelgang verbunden – das 4 Sterne Thermenhotel. Der Fokus liegt auf Gesundheit, Erholgung und Wohlbefinden; Highlight im SaunaPark ist eine Fluss-Sauna. Geschäftsführer ist Dr. Stefan Kannewischer, die Geschäftsleitung hat Andrea Meurer-Wiedmayer inne.

Die Emser Therme & Thermenhotel gehört zur „Kannewischer Collection“. Zu diesem Verbund zählen außerdem:  Caracalla Therme & Friedrichsbad (Baden-Baden), KissSalis Therme (Bad Kissingen), Spreewaldtherme & Thermenhotel (Burg) und VitaSol Therme (Bad Salzuflen) sowie – voraussichtlich ab Herbst 2023 – die neu errichtete Sprudelhof Therme & Hotel in Bad Nauheim (Hessen). Das Unternehmen Kannewischer aus der Schweiz feierte Anfang des Jahres 2022 sein 50. Firmenjubiläum.

www.emser-therme.de

www.emser-thermenhotel.de

www.kannewischer-collection.com

https://de.wikipedia.org/wiki/Emser_Therme

Gasspeicher

Klaus Müller (Grüne), Chef der Bundesnetzagentur, hat erneut zu mehr Sparsamkeit beim Gasverbrauch aufgefordert. Über die Wintermonate müssten 20 Prozent weniger Gas verbraucht werden. Derzeit seien die Gasspeicher aber noch zu 88 Prozent gut gefüllt.

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Erneuter Appell zum Gassparen

Zur Zeit liegen die Einsparungen nur noch bei 13 statt der für nötig befundenen 20 Prozent. Das sagte der Chef der Bundesnetzagentur, Klaus Müller (Grüne) in einem Interview mit dem Berliner Tagesspiegel. Müller appellierte erneut, die Sparanstrengungen den ganzen Winter über aufrechtzuerhalten. Derzeit sind die Speicher zu 95,5 Prozent gefüllt. Laut dem Verein Initiative Energien speichern (INES) kommt Deutschland gut durch den Winter 2022/23, sofern es keine extrem niedrigen Temperaturen gibt. Gasmangellagen sind deshalb „äußerst unwahrscheinlich“ aber nicht völlig auszuschließen.

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www.erdgasspeicher.de

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