Deutschland-Tourismus

Noch nicht ganz auf dem Niveau von 2019 – vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie – sind die Übernachtungszahlen im Deutschland-Tourismus. Bei den ausländischen Gästen gibt es noch einigen Nachholbedarf, während der Inland-Tourismus das Vorkrisenniveau bereits leicht überschritten hat.

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W.Spitzner Arzneimittelfabrik

Die Herauslösung aus der Unternehmensgruppe Dr. Willmar Schwabe und der Verkaufsprozess des Unternehmens Spitzner samt Produktionsstandort Ettlingen (Baden-Württemberg) ist im Oktober nach knapp einem Jahr erfolgreich abgeschlossen worden. Neugegründet wurde die W. Spitzner Arzneimittelfabrik, die sich das Motto „Gelebte Tradition – Erfolgreiche Zukunft“ gegeben hat. Spitzner ist als mittelständisches Unternehmen in der Lohnherstelllung tätig, hat aber auch ein breites Produktportfolio. Dazu zählen die Segmente Saunaaufgüsse, Massage und Körperpflege. Geschäftsführer sind Frank Elsen und Andreas Josef Mayer; gegenwärtig werden circa 60 Personen beschäftigt. Das neue Unternehmen ist auch in der Lohnherstellung für die Unternehmensgruppe Schwabe tätig, die Spitzner Mitte der 1980-iger Jahre übernommen hatte.

Der Apotheker Prof. Dr. Wolfram Spitzner gründete 1949 das Unternehmen als „Pharmazeutisches Laboratorium Ettlingen“ mit dem heute wiederverwendeten ursprünglichen Namen W. Spitzner Arzneimittelfabrik.

www.apotheke-adhoc.de

www.bnn.de

www.spitzner.de

www.schwabe.de

Fachkräftemangel

Der Fachkräftemangel infolge des demografischen Wandels ist in den mittelständischen Unternehmen das drängendste Problem. Das ergab eine Umfrage des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM). Danach folgen Klimawandel und Nachhaltigkeit, Energieversorgung und -sicherheit, Digitalisierung sowie Inflation und Krisen.

Auch in der Sauna- und Wellnessbranche fehlt Personal – teilweise durch Abwanderung wegen Corona. Es gibt zahlreiche digitale Stellenangebote, wie Online-Jobbörsen belegen. Dem Vernehmen nach soll auch die Aus- und Weiterbildung wieder besser laufen als dies in den zwei zurückliegenden Pandemie-Jahren 2020 und 2021 der Fall gewesen ist. (Gen.)

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Saunascham

„Klimagipfel, Angriffe auf Kiew, Saunascham“, lautet die Headline zum „was jetzt?“- Nachrichten-Newsletter bei ZEIT ONLINE. Darin wird auf die aktuelle Saunapolemik des ZEIT Autors Klaus Raab Bezug genommen.

www.zeit.de

Sauna-Bashing, Sauna-Shaming

„Na, du alte Energieschleuder? Der Ruf der Sauna wird gerade so schlecht wie der von Kurzstreckenflügen. Ist sie nach diesem Winter der verschärten Stromsparmaßnahmen endgültig Geschichte?“, fragt in süffisant-polemischem Unterton in der Wochenzeitung DIE ZEIT (Auflage 621.000 Expl.) der freie Journalist und Ethnologe Klaus Raab. Eigentlich weiß er durchaus die Vorzüge der Erholung in der Sauna für den Einzelnen anzuerkennen. Aber: „Blöd, dass man über die Sauna nun nachdenken muss wie über ungewartete Gasheizungen und schambehaftete Kurzstreckenflüge…Die Frage in diesem Herbst und Winter ist, ob Sauna wirklich sein muss (oder überhaupt eine Zukunft hat)…Gesellschaftlich gesehen jedenfalls ist die Sauna als Institution derzeit so schwer vermittelbar wie voll aufgedrehte Heizungen…“

Überdies will Raab die öffentliche Sauna als einen „Ort des regulierten Blicks“ wahrgenommen haben und psychologisiert in der Pose des wenig erfahrenen Saunagängers. Sein zwiespältiges, herbeigeschriebenes Fazit im Sinne der political correctness: Sauna kann eine gute Sache für den Einzelnen sein, sollte aber zumindest derzeit gesellschaftlich als Energieschleuder angesehen und deshalb nach Möglichkeit gemieden werden.

Der Autor drängt es dem ZEIT-Leser mit seinem moralischen Sauna-Bashing geradezu auf: das Sauna-Shaming, das schlechte Gewissen.

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Bäderhaus Bad Kreuznach

Für 2023 wird ein Defizit von 3,4 Millionen Euro für das Bäderhaus und die crucenia thermen erwartet. Hinzu kommen steigende Aufwendungen für Energie und – Corona bedingt – zurückgegangene Gästezahlen. Die Stadtpolitik sieht sich damit im Rahmen ihrer Haushaltsberatungen konfrontiert. Die Rhein-Zeitung Oeffentlicher Anzeiger titelte: „Angst vor einem touristischen Kahlschlag. Was passiert, wenn Bäderhaus und crucenia thermen wirklich schließen?“ In dieser finanziellen Gemengelage könnte ein privater Betreiber für das Bäderhaus bei einem entsprechendenden Gästeaufkommen ab 70.000 Gäste per anno eine betriebswirtschaftliche Alternative darstellen.

Bäderhaus und crucenia thermen gehören zur „Badgesellschaft“, die widerum zur Unternehmensgruppe Kreuznacher Stadtwerke, ebenso wie die Konzern-Muttergesellschaft BGK Gesellschaft für Beteiligungen und Parken in Bad Kreuznach.

www.rhein-zeitung.de

www.kreuznacherstadtwerke.de

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