Alarmstufe Gasnotfallplan

Wirtschaftsminister Robert Habeck hat am Donnerstag die Alarmstufe des Gastnotfallplans ausgerufen. Die damit verbundene Preisanpassungsklausel wurde noch nicht aktiviert. Habeck: „Wir sind in einer Gaskrise. Gas ist ab sofort ein knappes Gut.” Derzeit ist aber die Versorgungssicherheit gewährleistet. Ob das auch ab dem 11. Juli gewährleistet ist, wenn die Pipeline Nord Stream 1 für circa zehn Tage komplett ausfällt.

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Energieengpässe

RWE Chef Markus Krebber rechnet mit anhaltenden Energieengpässen bei Gas und Strom und damit verbundenen hohen Preisen in den nächsten drei bis fünf Jahren.

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interbad Pressekonferenz

Die interbad wird – Stand heute – vermutlich mit weniger Ausstellern und weniger Besuchern zu kalkulieren haben, teilte die Messe Stuttgart mit.

Von einer sehr schwierigen Lage der Saunaanlagen als Folge der Corona Pandemie berichtet der Geschäftsführer des Deutschen Sauna-Bundes, Martin Niederstein. Vier von fünf Anlagen arbeiteten nicht im Normalbetrieb. Es gebe Personalengpässe und Kostensteigerungen vor allem bei Energie. Die Auslastung liege derzeit nur bei 70 Prozent. Die Sauna müsse zunehmend mit anderen Freizeitangeboten konkurrieren.

Niederstein hofft auf weitere wirtschaftliche Unterstützung der Bäder durch die Politik.

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Gasausfall

Russland hat in den vergangenen Tagen seine Lieferungen drastisch reduziert und stellt die komplette Stilllegung in den Raum. Dies hätte erhebliche Konsequenzen auch für die Sauna- und Bäderbranche. Der dreistufige „Notfallplan Gas” soll die Gasversorgung so weit wie möglich sicherstellen. Die Bundesnetzagentur spielt dabei eine wichtige Rolle. Bundeswirtschaftsminister Habeck (Grüne) hat die Gesellschaft generell zum vermehrten Energiesparen aufgerufen.

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Konjunkturprognosen

Nach zwei Jahren Corona steht Deutschland immer noch schwächer da als 2019, diagnostizieren die ifo Konjunkturforscher.

Der Arbeitsmarkt dagegen wird als robust eingeschätzt. In der zweiten Jahreshälfte könnten die Rohstoffpreise zurückgehen und die Lieferengpässe geringer werden.

„Die deutsche Wirtschaft steuert weiter durch unruhiges Fahrwasser”, meint auch das Kieler Institut für Weltwirtschaft (ifW). Die Kaufkraft sei verringert und die Konsumdynamik abgebremst.

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